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Gesundheitslexikon


Abusus Aceton (Ketonkörper)
Adipositas adsorbierend
Adstringens Adstringenzien
adstringierend Albuminurie
Amara analeptisch
Analgetika Analgetika
Angina Pektoris Angiopathie
Antagonist Antazida
Antiallergika Antiarrhytmika
Antibiotika Antidiabetika
Antidiarrhoika Antidote
Antiemetika Antihelminthika
Antihistaminika Antihypertonika
Antikoagulanzien Antikonvulsiva
Antimykotika Antineuralgika
Antiphlogistika Antipyretika
Antirheumatika Antiseptika
Antitussiva Antivarikosa
Antivertiginosa Aphrodisiaka
Apoplexie (Schlaganfall) Arteriosklerose
Autoimmunerkrankung  

Abusus

Missbrauch, übermäßiger Gebrauch

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Aceton (Ketonkörper)

Stoffwechselprodukt das bei Diabetikern in Blut und Urin auftritt. Fehlt dem Körper Insulin, um dem Zucker den Weg aus dem Blut in die Zellen zu ermöglichen, stellt dieser sich den lebensnotwendigen Zucker aus Körperfett her. Aceton ist ein Nebenprodukt dieser Art von Energiegewinnung, das den Körper übersäuert (= Ketoazidose). Bei totalem Entgleisen des Stoffwechsels wird Aceton auch über die Atemluft abgegeben (alkoholähnlicher Geruch), unbehandelt fällt der Betroffene ins Ketoazidotische Koma.

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Adipositas

Vermehrung des Fettgewebes, meist bedingt durch Überernährung, möglicherweise aber auch eine Folge von Stoffwechselstörungen bzw. Hormonstörungen; ein wesentlicher Risikofaktor für Typ II Diabetiker.

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adsorbierend

aufsaugend, anlagernd

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Adstringens

auf Schleimhäute oder Wunden zusammenziehend wirkendes Mittel

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Adstringenzien

Adstringenzien sind "zusammenziehende Mittel" wie Gerbstoffe und gerbstoffhaltige Tee´s wie z. B Eichenrinde, Salbeiblätter, Ratanhiawurzel. Innerlich setzt man diese Mittel gegen Durchfall ein, äußerlich zu Umschlägen oder Bädern bei verschiedenen Hautkrankheiten und übermäßigem Schwitzen.
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adstringierend

zusammenziehend wirken

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Albuminurie

Es handelt sich um eine vermehrte Ausscheidung des Eiweißes Albumin mit dem Urin. Wird dieses Eiweiß nachgewiesen, ist dies ein Hinweis auf eine eingetretene Nierenschädigung oder Nephropathie. Normalerweise ist die Niere nicht durchlässig für Eiweiß, jedoch kann durch Zuckereinlagerungen in den Nieren ihre Durchlässigkeit für bestimmte Stoffe verändert sein.

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Amara

Amara oder Bittermittel fördern die Magensaftsekretion und den Appetit. Zu den hierzu eingesetzten bitterstoffhaltigen Tee´s zählen Chinarinde, Enzianwurzel, Tausendgüldenkraut oder Scharfgarbe.
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analeptisch

belebend, anregend

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Analgetika

Analgetika verringern oder unterdrücken die Schmerzempfindung. Nach Wirkungsstärke und Angriffsort im Organismus lassen sich die Analgetika einteilen in stark wirkende und schwach bis mittelstark wirksame. Dauergebrauch von Analgetika kann zu Gewöhnung, Sucht und Dauerkopfschmerzen führen.
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Analgetika

Schmerzmittel

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Angina Pektoris

schmerzhaftes, von Todesangst begleitetes Beklemmungsgefühl in der Herzgegend

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Angiopathie

Oberbegriff für Schädigung der Gefäße, wie z.B. Arterien oder Venen, man unterscheidet zwischen Micro- und Macroangiopathien.

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Antagonist

Gegenspieler. Viele Körperfunktionen werden durch zwei entgegengesetzt wirkende Stoffe oder Mechanismen im Gleichgewicht gehalten. Z.B. Streck- und Beugemuskeln oder Insulin und Glucagon.

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Antazida

Antazida binden überschüssige Magensäure. Das früher viel benutzte Natron wird heute durch besser wirksame Magnesium-, Calcium-, Aluminium-, und Siliciumverbindungen ersetzt.
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Antiallergika

Allergien sind Überempfindlichkeitsreaktionen gegen Stoffe verschiedener Art, z. B. tierische und pflanzliche Eiweiße, Pollen, Metalle, usw. Durch Antiallergika lassen sich die Abwehrerscheinungen dämpfen.
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Antiarrhytmika

Antiarrhytmika stabilisieren die Schlagfolge des Herzens und dienen der Behandlung von Rhythmusstörungen (Herzflattern, Flimmern, ungleichmäßiges Schlagen).
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Antibiotika

Dieser Begriff umfaßt eine Gruppe biologischer Wirkstoffe mit entwicklungshemmender oder abtötender Wirkung auf Bakterien. Antibiotika lassen sich aus der Natur gewinnen, z. B. von Schimmelpilzen, oder synthetisch herstellen. Beispiele: Penicilline, Tetracycline, Erythromycin.
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Antidiabetika

Antidiabetika senken krankhaft erhöhten Blutzucker bei der Zuckerkrankheit (Diabetis mellitus). Durch die Gabe von oralen Antidiabetika kann die Bauchspeicheldrüse zur Insulinproduktion angeregt werden. Diabetiker, deren Bauchspeicheldrüse nicht mehr arbeitet, müssen Insulin spritzen.
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Antidiarrhoika

Antidiarrhoika stoppen den Durchfall. Sie enthalten aufsaugende (z. B. Kohle, Ton), adstringierende, seltener antibakterielle und krampflösende Mittel.
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Antidote

Antidote sind Gegenmittel zur Behandlung von Vergiftungen. Die Apothekenbetriebsordnung schreibt vor, daß bestimmte Antidote in allen Apotheken ständig vorrätig sein müssen.
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Antiemetika

Antiemetika helfen gegen Übelkeit und Erbrechen. Ein anhaltender Brechdurchfall kann beim Säugling oder Kleinkind wegen des Verlustes lebenswichtiger Mineralstoffe schnell lebensbedrohlich werden.
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Antihelminthika

Antihelminthika befreien von Spülwürmern, Madenwürmern und Bandwürmern.
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Antihistaminika

An vielen allergischen Erkrankungen ist das Gewebshormon Histamin beteiligt. Durch Aufhebung der Histaminwirkung lassen sich Überempfindlichkeitsreaktionen unterdrücken oder abschwächen. Auch bei der Behandlung von Magengeschwüren kommen Antihistaminika, sogenannte H1-Blocker, zum Einsatz.
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Antihypertonika

Antihypertonika senken krankhaft erhöhte Blutdruckwerte (Hypertonie), also jede anhaltende Steigerung des arteriellen Blutdrucks über die Norm (160/62 mm Hg). Ein ständig zu niedriger Blutdruck, die Hypotonie, erfordert den Einsatz von Antihypotonika.
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Antikoagulanzien

Antikoagulanzien (z. B. Cumarine, Heparin) vermindern die Gerinnungsfähigkeit des Blutes. Sie werden eingesetzt zur Prophylaxe und Therapie thromboembolischer Erkrankungen sowie nach Herzinfarkt.
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Antikonvulsiva

Antikonvulsiva sind krampflösende Mittel, die in der Behandlung von Epileptikern benötigt werden.
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Antimykotika

Antimykotika enthalten Wirkstoffe mit pilzwachstumshemmender oder pilzabtötender Wirkung. Ihr Einsatz erfolgt lokal oder systemisch (innerlich).
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Antineuralgika

Antineuralgika gehören in die Gruppe der schmerzstillenden Mittel (Analgetika). Neuralgien sind Nervenscherzen.
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Antiphlogistika

Antiphlogistika sind entzündungshemmende Mittel; die meisten Analgetika verfügen über diese Wirkung.
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Antipyretika

Antipyretika, fiebersenkende Mittel. Die meisten Analgetika besitzen neben schmerzstillenden und entzündungshemmenden Eigenschaften auch eine fiebersenkende Wirkung. Bekannte Tee´s mit schweißtreibender und fiebersenkender Wirkung sind Linden - oder Holunderblüten.
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Antirheumatika

Zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen - hierzu zählen u. a. Nerven-, Gelenk- und Muskelschmerzen durch Überlastung und Abnutzung - finden vor allem Arzneistoffe mit starker schmerzstillender, abschwellender und entzündungshemmender Wirkung Anwendung.
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Antiseptika

Antiseptika bezwecken die Abtötung von Infektionserregern. Im Gegensatz zu Antibiotika erfolgt ihr Einsatz äußerlich, z. B. zur und- oder Instrumentendesinfektion.
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Antitussiva

Antitussiva stillen den Hustenreiz. Zu den bekanntesten Wirkstoffen zählt das aus dem Opium gewonnene Codein, das bei einem trockenen Reizhusten ohne Schleimbeteiligung (wie dem Raucherhusten) verordnet wird.
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Antivarikosa

Antivarikosa oder Krampfadermittel dienen der Behandlung von Venenleiden. Diese Mittel sollen bei Venenwand- oder Klappenschwächen sowie bei Hämorrhoiden helfen und enthalten häufig Roßkastanienextrakte.
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Antivertiginosa

Antivertiginosa wirken gegen Schwindel, der zum Beispiel als folge von Durchblutungsstörungen durch arteriosklerotische Veränderungen feinster Gefäße auftreten kann.
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Aphrodisiaka

Aphrodisiaka (= Sexualtonika oder Potenzmittel) steigern den Geschlechtstrieb. Ihre Wirkung beruht auf der Gabe von Vitaminen, Pflanzenextrakten, Coffein u.a.
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Apoplexie (Schlaganfall)

Ausgelöst durch den Verschluß einer Hirnarterie; dem Gehirn wird über das Blut dadurch zu wenig Sauerstoff zugeführt und es kommt zum Absterben von Gehirngewebe. Ein Schlaganfall kann auch die Folge einer Macroangiopathie

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Arteriosklerose

Eine Verengung der Arterien (Blutgefäße) durch Ablagerungen an den Gefäßwänden. Dies kann zum Gefäßverschluss führen. Besondere Gefahr geht von Zigarettenkonsum, Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen (erhöhte Cholesterinwerte) und Diabetes aus

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Autoimmunerkrankung

Normalerweise sind die von unserem Immunsystem gebildeten Antikörper für die Abwehr von körperfremden Substanzen (Viren, Bakterien) zuständig. Bei einer A. liegt ein Defekt des Immunsystems vor, so dass die Antikörper auch körpereigene Substanzen und Organe angreifen. Beim Diabetes Typ I wird angenommen, dass die Ursache in der Bildung von Antikörpern gegen körpereigene Inselzellen liegt.

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